Aktuelle Informationen über unsere Aktivitäten

Aktive der Bürgerinitiative protestieren beim Stadtrat

Neben den monatlich stattfinden Plenas, den Treffen unserer Arbeitsgruppen sind gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit als Bürgerinitiative. Im öffentlichen Raum möchten wir unsere Vorstellungen und Ideen von einer sozialen und ökologischen Stadt zur Diskussion stellen.


25. Januar 2026 - Offener Brief zu Thema Rathausmiete und Verschuldung der Stadt Ludwigshafen - Bitte um Kenntnis- und Stellungnahme

Sehr geehrte Fraktionen in der Stadverwaltung,
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Blettner,
Sehr geehrter Herr Thewalt,

möglicherweise ist unser offener Brief vom 21.12.2025 zum Thema "Rathausmiete und Verschuldung der Stadt Ludwigshafen" im Trubel der Weihnachtsfeiertage und Neujahrsfeierlichkeiten bei Ihnen untergegangen. Da uns aIs Bürger*innen der Stadt Ludwigshafen das Thema sehr wichtig ist, erlauben wir uns, Ihnen dieses Schreiben nochmals zu schicken. Wir bitten Sie als gewählte Vertreter*innen und Repräsentant*innen der Stadt Ludwigshafen eine inhaltliche Stellungnahme zu den aufgeworfenen Fragen zu formulieren. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt und der langfristigen finanziellen Verpflichtungen, die mit der Rathausmiete verbunden sind, halten wir eine öffentliche Diskussion mit mehr Transparenz für dringend geboten. Der offene Brief, der auch an die regionale Presse sowie an die Kommunalaufsicht der ADD gesendet wurde, soll hierzu einen sachlichen Beitrag leisten und eine nachvollziehbare Information der Öffentlichkeit ermöglichen.

Freundliche Grüße
Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen

Offener Brief an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), die Fraktionen, an die Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein im speziellen an den/die OB & Bau-Dezernenten

Betreff: Mietkosten für ein neues Rathaus und Verschuldung der Stadt Ludwigshafen

Sehr geehrte Damen und Herren,

laut verschiedener Artikel in der Rheinpfalz wird die zukünftige Monatsmiete für das geplante Rathaus der Stadtverwaltung im „Palatineo“ 270.000 € betragen. Das sind insgesamt 3,24 Millionen EUR im Jahr nur für die Miete am Berliner Platz! Vor mehr als 10 Jahren verwehrte die ADD der schon damals hoch verschuldeten Stadt Ludwigshafen den Erwerb des Grundstücks am Berliner Platz, das angeblich für gerade mal eine Million € über den Ladentisch ging. Die Entscheidung über die Zukunft des Berliner Platzes wurde damit den Investoren überlassen.

Nach der Pleite der Investorengruppe forderte die BI „Lebenswertes Ludwigshafen“ in den letzten 3 Jahren immer wieder mehr Transparenz über die weiteren Planungen am Berliner Platz. Unter anderem fand dies Ausdruck in der Online-Petition, an der sich viele Ludwigshafener Bürger*innen beteiligten. Und noch im September diesen Jahres fragte die BI in einem offenen Brief nach den Mietbedingungen im Palatineo und forderte einen Kostenvergleich zu den bisherigen angemieteten Büroräumen der Stadtverwaltung an. Wir fragen uns: kann diese verschuldete Stadt die Jahresmiete in Höhe von rund 3,24 Mio € stemmen? Die Mietkosten für die beiden Bürotürme in der Ernst- Boehestraße, die für den zweiten Verwaltungssitz der Stadt Ludwigshafen geplant sind, sind hier noch nicht einmal berücksichtigt.

Welche Einsparungen werden notwendig sein, um den städtischen Haushalt mit dieser finanziellen Belastung auszugleichen? Die Auffassung, dass ein zentrales Rathaus am Berliner Platz der Stadt Ludwigshafen wieder ein Zentrum geben könnte, ist nachvollziehbar. Die Antwort auf die Frage aber zu welchem Preis, blieb bislang unbeantwortet.

Die mit Sicherheit erforderlichen Einsparungen werden unausweichlich zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger gehen. Betrachten wir nur den desolaten Zustand der Ludwigshafener Schulen, für deren Sanierung seit Jahren nicht ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Kritik wird hier zu Recht immer lauter. Marode Haltestellen und Straßen, ein hoher Leerstand und eine damit einhergehende Verwahrlosung der Innenstadt sowie die immer weiteren Kürzungen von sozialen Leistungen für Bedürftige runden das traurige Ludwigshafener Stadtbild ab.

Wir sind der Auffassung, dass die vorgesehenen Mietkosten für das neue Rathaus eine erhebliche dauerhafte Mehrbelastung des städtischen Haushalts darstellt. Langfristige Mietverträge in dieser Größenordnung schränken zwangsläufig den finanziellen Handlungsspielraum der Stadt über Jahrzehnte hinweg ein und somit auch den Spielraum für Entwicklungsmöglichkeiten (City West). Wichtige Aufgaben wie Bildung, soziale Infrastruktur, Klimaschutz, Straßenerhalt und die Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt bleiben auf der Strecke.

Wir richten daher folgende Erwartungen und Fragen an Sie:

• Wie hoch sind die aktuellen Mietkosten (inkl. aller Nebenkosten) der derzeit angemieteten Räume?

• Wie hoch werden die Mietkosten für die Ludwigstürme sein, die ebenfalls Herr Unmüssig kassieren wird?

• Welche langfristigen Auswirkungen hat das Mietmodell auf den städtischen Haushalt?

• Wie will die Stadt unter diesem hohen Kostendruck zukünftig einen genehmigungsfähigen Haushalt hinbekommen - ohne weiteren Abbau an notwendigen Leistungen für insbesondere die schwächeren Mitglieder der Stadtgesellschaft?

• Inwieweit wurden Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Folgekostenberechnungen vorgenommen und veröffentlicht?

• Welche Rolle spielt die ADD bei der Genehmigung dieses Vorhabens angesichts der bestehenden Verschuldung?

• Wie wird die Bürgerschaft künftig frühzeitig und umfassend in solch weitreichende Entscheidungen eingebunden?

Wir fordern eine transparente Darstellung aller Kosten, Folgekosten und geprüften Alternativen - einschließlich Sanierung bestehender Gebäude, kostengünstigere Lösungen oder ein möglicher Eigenbau - sowie eine klare Stellungnahme der ADD zur Genehmigungsfähigkeit dieses Projekts. Ein Eigenbau eines Rathauses auf städtischen Grund im Rahmen des geplanten City West-Projekts wurde bisher weder diskutiert, geprüft noch in Erwägung gezogen. Dies sollte unserer Auffassung nach dringend erfolgen.


Podiumsdiskussion: Verkehrskonzepte für eine lebenswerte Stadt

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen lädt zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in das Verdi-Haus ein. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie gelingt eine nachhaltige Verkehrspolitik, die ÖPNV sowie Rad- und Fußverkehr neben dem Auto gleichberechtigt berücksichtigt?
Anlass der Veranstaltung ist die erfolgreiche Petition der Bürgerinitiative gegen den Bau der Helmut-Kohl-Allee, die von über 3.000 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet wurde. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Petition an Alexander Thewalt, den Baudezernenten der Stadt Ludwigshafen, übergeben.

Auf dem Podium diskutieren:
• Alexander Thewalt, Baudezernent der Stadt Ludwigshafen
• Boris von Krueger, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv)
• Carmen Fontagnier, Verein Fuß e.V., Mannheim
• Till Gerlach, Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen

Moderation: Paul Konrath, Student

Die Bürgerinitiative möchte mit ihren Gästen über nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Verkehrskonzepte sprechen, die mehr Raum für Fußgänger, Radverkehr und öffentlichen Nahverkehr schaffen – für ein lebenswerteres Ludwigshafen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die etwa einstündige Podiumsrunde gibt es Gelegenheit für Fragen und Beiträge aus dem Publikum.

Pressemitteilung der AG Stadtstraße vom 29.05.2025

Der Veranstaltungsflyer ist hier zum Downloaden.

Podiumsdiskussion: Verkehrskonzepte für eine lebenswerte Stadt // Donnerstag 5. Juni 2025 // 19:00 Uhr // VerDi-Haus // Kaiser-Wilhelm-Str. 7, 67059 Ludwigshafen am Rhein


Vortrag von Volker Ziesling zum Thema: Klimawandel und Stadtbegrünung

Vergangenen Sommer hatte der Klimawandel die Innenstadt fest im Griff. Kühlende Brunnen, wie der am Theaterplatz, waren abgeschaltet. Verschattete Plätze außerhalb der Gastronomie gab es nicht. Nirgendwo konnten Mütter mit Kindern entspannt sitzen und plaudern. Keine Möglichkeit sich im Kühlen zu treffen und zu flanieren. Der Dudler Entwurf für das neue Gebäude am Berliner Platz ist unter dem Aspekt des Klimas und eines zentralen Treffpunktes rundum eine Enttäuschung. Wir wollen daran arbeiten, dass es wieder Spaß macht in der Innenstadt zu wohnen und zu bummeln. Ein erster Aufschlag ist ein Vortrag mit Volker Ziesling zum Thema: Klimawandel und Stadtbegrünung.

Volker Ziesling ist Diplom Forstwirt, Berater von etwa 20 verschiedenen Wald und Umweltinitiativen. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen Transformation, Klimawandel im Wald und im urbanen Raum.

Vortrag "Klimawandel und Stadtbegrünung“ // Dienstag 24. September 2024 // 19:00 Uhr // VerDi-Haus // Kaiser-Wilhelm-Str. 7, 67059 Ludwigshafen am Rhein


Pressemitteilung der AG Stadtstraße vom 14.02.25 - Kohl-Allee auf Kosten des ÖPNV

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen kritisiert, dass das Verkehrsprojekt Helmut-Kohl-Alleenur dem Autoverkehr nutzen wird, den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) dagegen verschlechtert. Die ÖPNV-Nutzer werden damit nach weiterhin jahrelangem Umleitungsbetrieb zu den Verlierern dieses Projekts zählen.

Denn, obwohl für den ÖPNV kein fertiges Konzept erarbeitet wurde, soll der zentrale Verkehrsknoten am Rathaus ersatzlos wegfallen. Die bisherige Straßenbahnhaltestelle soll nun (entgegen der Planfeststellung) weg an den Ludwigsplatz verlegt werden. Von künftig je einer einzelnen Busbucht an der Kohl-Allee wird das Umsteigen dann mit 300 bzw. 550 m Fußweg maximal zeitaufwändig. Obendrein wird der Ludwigsplatz als grüne Oase beeinträchtigt. Durch diese bauliche Minimallösung samt dem Wegfall einer möglichen Bus- Endstelle wird die Leistungsfähigkeit des Busverkehrs von vornherein deutlich begrenzt. City-West und Hemshof bleiben damit außen vor. Die Chance auf eine neue Gleisverbindung von der Schumacherbrücke Richtung BASF wird ebenfalls vertan. Somit werden wichtige Voraussetzungen für einen attraktiven ÖPNV nicht geschaffen sondern dieser auf lange Sicht mehr abgewickelt als entwickelt.


Vortrag von Volker Ziesling zum Thema: Klimawandel und Stadtbegrünung

Vergangenen Sommer hatte der Klimawandel die Innenstadt fest im Griff. Kühlende Brunnen, wie der am Theaterplatz, waren abgeschaltet. Verschattete Plätze außerhalb der Gastronomie gab es nicht. Nirgendwo konnten Mütter mit Kindern entspannt sitzen und plaudern. Keine Möglichkeit sich im Kühlen zu treffen und zu flanieren. Der Dudler Entwurf für das neue Gebäude am Berliner Platz ist unter dem Aspekt des Klimas und eines zentralen Treffpunktes rundum eine Enttäuschung. Wir wollen daran arbeiten, dass es wieder Spaß macht in der Innenstadt zu wohnen und zu bummeln. Ein erster Aufschlag ist ein Vortrag mit Volker Ziesling zum Thema: Klimawandel und Stadtbegrünung.

Volker Ziesling ist Diplom Forstwirt, Berater von etwa 20 verschiedenen Wald und Umweltinitiativen. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen Transformation, Klimawandel im Wald und im urbanen Raum.

Vortrag "Klimawandel und Stadtbegrünung“ // Dienstag 24. September 2024 // 19:00 Uhr // VerDi-Haus // Kaiser-Wilhelm-Str. 7, 67059 Ludwigshafen am Rhein


Filmabend: SOLD CITY – Wenn Wohnen zur Ware wird (Ein Film in zwei Teilen)

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen zeigt im Verdi-Haus, Kaiser-Wilhelm-Str. 7, Ludwigshafen den über über Crowdfunding finanzierten und realisierten Film: SOLD CITY – Wenn Wohnen zur Ware wird (Ein Film in zwei Teilen)

Produziert von Leslie Franke und Herdolor Lorenz (Produzenten der Filme u.a. Der Marktgerechte Patient, Der Marktgerechte Mensch). Dauer je ca. 102 Minuten. Der Eintritt ist frei. „Sold City“ geht an den Schauplätzen Berlin, London, Hamburg, München Basel und Wien den Fragen nach, wie die Menschen den Immobilienboom erleben, woher die Preissteigerungen kommen und welche Möglichkeiten und Alternativen es gibt, sich ihrer zu erwehren.

Der 1. Teil befasst sich mit dem System der Umwandlung von Wohnraum in Konzern-Eigentum. Nach der Finanzkrise wurde das Betongold entdeckt. Banken, Investment- und Rentenfonds sowie internationales Finanzkapital drängen in die Städte. Inzwischen verdanken neun von zehn Millionären in Deutschland ihren Reichtum dem Immobilienbesitz. Kaum jemand scheint mehr sicher vor dem Verkauf seiner Mietwohnung. In fast allen größeren Innenstädten der Welt werden die Mieten unerschwinglich. Klein-und Normalverdiener werden in die Randbezirke gedrängt mit langen Fahrwegen zur Arbeit. Der Sozialwohnungsbestand schrumpft seit Jahrzehnten rapide. Wohnen ist Daseinsvorsorge und Menschenrecht, doch die Politik scheint sich völlig von ihrer Versorgungspflicht zu verabschieden. Eine neue soziale Frage tut sich auf mit einer großen Gefahr für die Demokratie.

Der 2. Teil widmet sich dem System, das großen Wohnungskonzernen erlaubt, mit der Miete hauptsächlich die Dividenden der Aktionäre zu finanzieren, und er beleuchtet die Forderung der Volksinitiative „Deutsche Wohnen und Co. Enteignen“ in Berlin. Der Film schaut aber auch wohnungspolitisch über den Tellerrand in Städte anderer Länder, wie Wien und Singapur und zeigt, was wohnungspolitisch machbar sein kann, wenn politische Weichen in die richtige Richtung gestellt werden.

Jeweils im Anschluss an die Filme werfen wir einen Blick auf die Wohnsituation und Stadtentwicklung in Ludwigshafen und freuen uns auf einen anregenden Meinungsaustausch.

Das Filmplakat kann hier auf unserer Homepage als PDF-Datei heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Film und einen Trailer gibt es auch auf der Seite der Filmemacherinnen.

SOLD CITY Teil 1: „Eigentum statt Menschenrecht“ // Mittwoch 19. Juni 2024 // 19:00 Uhr // VerDi-Haus // Kaiser-Wilhelm-Str. 7, 67059 Ludwigshafen am Rhein

SOLD CITY Teil 2: „Enteignung statt Miete für die Rendite“ // Mittwoch 26. Juni 2024 // 19:00 Uhr // VerDi-Haus // Kaiser-Wilhelm-Str. 7, 67059 Ludwigshafen am Rhein


Sommerfest der BI Lebenswertes Ludwigshafen am 8. Juni

Wir freuen uns, Sie herzlich zum Sommerfest der Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen einzuladen! Ein Abend voller Musik, Informationen, kul inarischer Genüsse und anregender Gespräche erwartet Sie.

Musikalische Darbietungen:

  • Manfred Müller (Saxofon und Klarinette)
  • Juan Miranda (Gitarre, Lieder aus Chile)
  • Salah Hussein und Las Hama Aziz (Geige und Klavier, kurdische und klassische Musik)
  • Olaf Schönborn Duo (Saxophon und Gitarre)

Informationen und Diskussion:

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen und befreundete Organisationen informieren über ihre Arbeit. Diskutieren Sie mit uns über die Ludwigshafener Stadtentwicklung und die Herausforderungen der Verkehrswende.

Genuss für Gaumen und Seele:

Genießen Sie kulinarische Köstlichkeiten und erfrischende Getränke in entspannter Atmosphäre. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit interessanten Gesprächen und kulturellen Highlights. Gemeinsam setzen wir uns für ein lebenswertes Ludwigshafen ein.

Samstag, 08. Juni 2024 // 18:00 - 22:00 Uhr // HackmuseumsgARTen (bei Regen: Philharmonie) // Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein


Veranstaltung:
Statt Abriss der Hochstraße Nord eine grüne Lebensader durch die Stadt

Die Hochstraße Nord soll durch eine 8-spurige, ebenerdige Straße mitten durch die Stadt ersetzt werden. Das ist seit Jahren geplant und verschlang schon etliche Millionen Euro, voraussichtliche Bauzeit 8 Jahre, Kosten: ca. 1 Mrd. Euro, vermutlich reicht das nicht. Wir sagen: Umdenken anstatt den Schuldenberg durch ein irrsinniges, teures Großprojekt weiter zu erhöhen.

Umdenken, statt das gesundheitliche, soziale und kulturelle Wohlerge­hen der Stadtbewohner zu schädigen und weitere CO2-Lasten zu produzieren mit einer Verkehrspolitik von gestern. Auch ein ausgetretener Pfad erlaubt noch eine mutige Kehrtwende in Richtung Zukunft. Viele andere Städte in der Welt, sogar auch in Deutschland, machen es vor.

Stellen Sie sich vor: durch Ludwigshafen verläuft statt einer lärmenden, 8-spurige Abgasspur ein grünes Band für Fußgänger und Radfahrer mit Bäumen, Blumen, Sitzgelegenheiten, Kiosken, Cafés, Spielbereichen, dazu etliche Auf-und Abgänge und begrünte Pfeiler usw. - eine umgewidmete Hochstraße. Studierende der Architektur haben für Ludwigshafen ein solches Konzept entwickelt. Dieses Konzept stellen sie vor. Das ist eine Utopie, aber kein Hirngespinst. Alternativen sind möglich. Andere Städte weltweit planen derartiges mit ihren überlebten Hochstraßen. Etliche Städte haben es bereits realisiert. Auch diese Beispiele zeigen wir Ihnen.

Vorstellung eines Utopie-Entwurfs // Mitwoch: 13. März 2024 // Beginn 19:00 Uhr // Verdi-Haus, Kaiser Wilhelm-Str-7., Ludwigshafen

Flugblatt mit Argumenten gegen die teure "Helmut-Kohl-Allee"

Am 10. Januar hat die AG Helmut-Kohl-Allee der BI Lebenswertes Ludwigshafen ein Flugblatt mit Argumenten gegen die geplante "Helmut-Kohl-Allee" beim Neujahrsempfang der Stadt Ludwigshafen verteilt. Das Flugblatt kann hier auf unserer Homepage als PDF-Datei heruntergeladen werden. Unsere AG plant am Mittwoch, den 13 März eine Informationsveranstaltung unter dem "Kein Abriß der Hochstaße-Nord - Alternativen sind möglich". Vorstellung eines Projektes von Architekturstudierenden unter dem Titel "Ein grünes Band durch Ludwigshafen". Die Veranstaltung wird im VerDi-Haus in der Kaiser-Wilhelm-Straße 7 ab 19:00 Uhr stattfinden.

Kommt zum nächsten Treffen der AG Helmut-Kohl-Allee am 30. Januar // Ort: Online // Beginn 19:00 Uhr // Zugang zum Treffen bitte unter info@bilelu.de per Mail anfragen.


Nein zur teuren Stadtautobahn – Helmut-Kohl-Allee stoppen.

Die AG Stadtstraße/AG Helmut-Kohl-Allee der BI Lebenswertes Ludwigshafen will die finanziell unkalkulierbare achtspurige, ebenerdige Stadtautobahn infrage stellen. Wir brauchen Eure Unterstützung. Kommt zu unseren nächsten AG-Treffen, um unsere Kampagne zu unterstützen und mit zumachen. Für die 860 Meter lange Stadtstraße (Helmut-Kohl-Allee) sind Baukosten von min. 548 Millionen € anvisiert. Wir wollen gemeinsam eine kostengünstige und zukunftsweisende Verkehrsalternative erarbeiten. Eine Stadt mit weniger Autoverkehr, besserem ÖPNV und guten Rad- und Fußwegen. Mobilitätsforscher wie Stefan Carsten stützen unsere Argumentation, wie im Fernsehbeitrag "Helmut-Kohl-Allee in Ludwigshafen - notwendig oder überdimensioniert?" von SWR – „Zur Sache! Rheinland-Pfalz“ vom 21.09.2023 zu sehen ist. Schreibt uns, wenn ihr in Zukunft mehr über unsere Treffen und Aktivtäten wissen wollt. Unser Positionspapier zur Stadtstrasse ist nun auch auf dieser Homepage veröffentlicht.

Kommt zum nächsten Treffen der AG Stadtstraße am 31. Oktober // Ort: Online // Beginn 19:00 Uhr


Weitere Kundgebung zur Petiton "Kein Metropol-Hochhaus" am 26. September

Die Bürgerinitiative "Lebenswertes Ludwigshafen" informiert über die Online-Petition „Kein Metropol-Hochhaus auf dem Berliner Platz“ und veranstaltet deshalb eine weitere Kundgebung am Dienstag, den 26. September. Wir thematisieren die aktuelle Situation des seit Jahren geplanten, aber nun insolventen Bauprojektes am Berliner Platz. Die Veranstaltung findet zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr in der Bismarkstraße/Ecke Bahnhofstraße statt. Vertreterinnen der Bürgerinitiative stehen persönlich für Fragen zur Verfügung. Hier kann auch direkt die Petition mit Unterschriften unterstützt werden. In einer Presseerklärung vom 26. Juli 2023 erklärt die Bürgerinitiative u.a.: " ...Wir schlagen vor, dass die Rechtslage zur bisher vorliegenden Baugenehmigung für das 67 Meter hohe Bauprojekt am Berliner Platz von einer unabhängigen Stelle, einem auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwaltsbüro oder einem Institut an einer Universität auf Gültigkeit geprüft wird. Wir sind der Auffassung, dass die vorliegende Baugenehmigung durch die jahrelange Untätigkeit des Investors für das geplane Bauprojekt erloschen ist." Ziel ist, eine andere Bebauung am Berliner Platz herbeizuführen, nämlich kein Metropol-Hochhaus, sondern eine an den Bedürfnissen der Bürger orientierte sozial-ökologische Bebauung.

Die Petition Kein Metropol-Hochhaus am Berliner Platz" findet ihr auf der Plattform von "Open Petion". Dort können auch Sammelbögen als PDF herunter geladen werden.

Kommt zur Kundgebung am 26. September // Ort: Bismarkstraße/Ecke Bahnhofstraße // Beginn 16:00 Uhr


Kundgebung zur Petiton "Kein Metropol-Hochhaus" am 1. August

Zum Start der Online-Petition „Kein Metropol-Hochhaus auf dem Berliner Platz“ veranstaltet die Bürgerinitiative am Dienstag, den 1. August, eine Kundgebung zur aktuellen Situation des großen Lochs am Berliner Platz. Die Veranstaltung findet zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr in der Bismarkstraße/Ecke Bahnhofstraße statt. Hier kann auch direkt die Petition mit Unterschriften unterstützt werden. In einer Presseerklärung vom 26. Juli 2023 erklärt die Bürgerinitiative u.a.: " ...Wir schlagen vor, dass die Rechtslage zur bisher vorliegenden Baugenehmigung für das 67 Meter hohe Bauprojekt am Berliner Platz von einer unabhängigen Stelle, einem auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwaltsbüro oder einem Institut an einer Universität auf Gültigkeit geprüft wird. Wir sind der Auffassung, dass die vorliegende Baugenehmigung durch die jahrelange Untätigkeit des Investors für das geplane Bauprojekt erloschen ist."

Die Petition Kein Metropol-Hochhaus am Berliner Platz" findet ihr auf der Plattform von "Open Petion". Dort können auch Sammelbögen als PDF herunter geladen werden.

Kommt zur Kundgebung am 1. August // Ort: Bismarkstraße/Ecke Bahnhofstraße // Beginn 16:00 Uhr


Filmabend "Das Trojanische Pferd" und Diskussion im Ver.Di-Haus am 4. Juli

Wir zeigen am Dienstag den 4. Juli um 19:00 Uhr "DAS TROJANISCHE PFERD – Stuttgart 21 – Der Film". Wir freuen uns auch, dass wir den Regisseur Klaus Gietinger begrüßen können. Der Dokumentarfilm behandelt das größte Betrugsprojekt der deutschen Ingenieurgeschichte und gleichzeitig das größte verkehrliche Milliardengrab (20 Mrd. Euro). Zudem ist S 21 der gefährlichste Bahnhof überhaupt. Im Anschluss an die Vorstellung diskutieren wir über mögliche Gemeinsamkeiten von großen Bauprojekten hier in der Region. Speziell die mittlerweile in die Milliarden gehenden Baukosten der "Stadtstraße" in Ludwigshafen. Schauen sie doch gerne an diesem Abend bei uns vorbei!. Wir freuen uns, wenn Sie uns mit einer Spende für diese Veranstaltung unterstützen.

Den Kino-Trailer findet ihr bei "Youtube" hier: "DAS TROJANISCHE PFERD – Stuttgart 21 – Der Film"

Stuttgart 21 ? Längst gelaufen…!? Das Gegenteil ist der Fall!

Der Film ist brandaktuell, weil jetzt (2022/23) ein Stuttgart 21 2.0 geplant ist, mit noch mehr Tunnels, insgesamt dann 100 km unter Stuttgart. Die Gäubahn würde gekappt, die Bürgermeister der Anliegerstädte (z. B. Singen, Böblingen) sind außer sich. Die Kosten insgesamt würden dann auf 20 Milliarden steigen, der Bahnhof bliebe gleichwohl ein Flaschenhals, aber weitere Millionen Tonnen CO2 würden durch die Herstellung von Stahl und Beton in die Luft geblasen. Der Brandschutz ist kriminell. Das Aktionsbündnis gegen S 21, Fridays for Future (FFF) und Letzte Generation unterstützen den Film und planen weitere Aktionen. Die Montagsdemos, mit tausenden Leuten, geben den Kampf auch nicht auf.

Das Projekt ist ein Trojanisches Pferd der Immobilienspekulanten, der Betonmafia und von Bahnchefs aus der Auto- und Flugzeugindustrie. Trotz der Proteste hat es, medial unterstützt, eine Tunnelmanie für weitere milliardenteure Bahnprojekte ausgelöst. Die Bahn soll konsequent unter die Erde (Frankfurt Hbf, Frankfurt-Fulda, Rosenheim, Fehmarn-Belt). Dadurch verliert sie wegen des massenhaft verwendeten Stahlbetons jede klimarettende Funktion und wird zur Todesfalle. Zudem sollen weitere bestens funktionierende Kopfbahnhöfe wie Lindau und Altona kaputtgemacht werden. Der Film endet mit immer noch möglichen Alternativen und Ausstiegsmöglichkeiten. Die Devise heißt nach wie vor: Oben bleiben!

Kommt zu "DAS TROJANISCHE PFERD – Stuttgart 21 – Der Film" am 4. Juli // Ort: Ver.Di-Haus (Kaiser-Wilhelm-Str.7) // Beginn 19:00 Uhr // Eintritt auf Spendenbasis


Informationsstand zur Neugestaltung des Berliner Platzes am 22. April

Der Berliner Platz ist der zentrale Platz in Ludwigshafen. Nach der Insolvenz des Metropol-Hochhaus-Investors werden die Karten neu gemischt. Wir sammeln Ideen für eine Neugestaltung. Die Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen lädt ein zu Information und Austausch am Samstag, den 22.04.2023 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Der Informationsstand der BI findet in der Bismarckstraße 91/92 statt. Gegenüber dem Drogeriemarkt Rossmann, Ecke Bahnhofstraße. Wir sprechen über gute Gründe gegen ein (Metropol-)Hochhaus und Ideen für eine zukunftsgerechte Neugestaltung des Platzes. Auch für Kinder gibt es Angebote zum Spielen. Schauen sie doch einfach mal vorbei.

Gute Gründe gegen ein (Metropol-) Hochhaus

• Dieser zentrale Platz soll allen Bürgern und Bürgerinnen Ludwigshafens zugutekommen.

• Beton und Asphalt speichern die Hitze und heizen die Innenstadt bei hohen Temperaturen unerträglich auf – in der Nacht kühlt es kaum ab.

• 600 kg CO2 werden (beim Brand) pro Tonne Zement freigesetzt. Beton trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Statt Abriss und Neubau sollten bestehende Gebäude saniert werden.

• Eine wichtige Luftschneise für das Stadtzentrum wird zugebaut.

• Die freie Sicht auf die Türme der Ludwigskirche wird versperrt.

• Für Anwohner bedeutet das Hochhaus Verschattung, Verwindung und Schalllärm von der Hochstraße

Gute Gründe für eine soziale und ökologische Gestaltung des Berliner Platzes

Eine Grünanlage verbessert das Stadtklima:

• Wirkt der Überhitzung entgegen.

• Lässt die Temperaturen in der Nacht spürbar sinken.

• Erhöht die Luftqualität.

• Bietet Raum für Begegnung.

• Ermöglicht Erholung und Entspannung.

• Nimmt insbesondere bei Starkregen größere Wassermassen auf.

• Bietet Lebensraum für Vögel und Insekten

Auch Fassaden und Dächer von Gebäuden sollten daher begrünt werden.

Kommt zum Informationsstand von 11-13 Uhr!


Kundgebung zum "Housing Action Day" am 1. April auf dem Berliner Platz

Die Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Ludwigshafen (BILELU) lädt ein zu einer Kundgebung am Samstag, den 1. April, ab 11 – 13 Uhr auf dem Berliner Platz. Wohnen ist ein Menschenrecht! Wohnungs- und stadtpolitische Initiativen in Europa und auch außerhalb Europas rufen von 25.3. bis 2.4.2023 zu einem Aktionstag auf. Der weltweite Protest richtet sich gegen die überall stattfindende Mietpreisexplosion und den Notstand an bezahlbaren Wohnungen.

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Ludwigshafen (BILELU) will diesen Tag nutzen, um die Ludwigshafener Bau- und Wohnungsprobleme, die verschlimmert werden durch den ruinösen Sparzwang der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde (ADD), zur Sprache zu bringen. Viele Menschen sind am finanziellen und psychischen Ende. Sie laufen Gefahr, ihre Wohnung zu verlieren, weil sie die Miete, die extrem hohen Energiekosten und dazu die enorm gestiegenen Lebensmittelpreise nicht mehr bezahlen können. In Ludwigshafen gibt es monatlich über 100 Stromsperren. Das bedeutet: nicht mehr kochen können, kein Licht, kein warmes Wasser, oft auch eine kalte Wohnung, Schimmel, körperlich und seelische Krankheiten etc..

Unsere Forderungen am europaweiten Aktionstag sind u.a.:

• Stopp des Spardiktats der ADD! Entschuldungsprogramm für Ludwigshafen! Kein sozialer und kultureller Kahlschlag in unserer Stadt.

• Einführung einer verbindlichen Quote von mindestens 25% für günstigen Wohnraum in allen künftigenWohnungsbauprojekten in Ludwigshafen.

• Bezahlbarer Wohnraum statt Luxus-Wohnungen! Kein Metropol-Hochhaus am Berliner Platz.

• Keine Zwangsräumungen und keine Versorgungssperren!

• Einweisungsgebiete sanieren, keine Zwangswohngemeinschaften! Ziel muss sein, dezentrale Unterbringung für Menschen, die in eine Not-Wohnung eingewiesen werden.

• Menschenwürdige Unterbringung für alle Obdachlose.

Die BI Lebenswertes Ludwigshafen ist basisdemokratisch und überparteilich organisiert. Alle demokratischen MitbürgerInnen sind zur Mitarbeit und Unterstützung willkommen. Ausgeschlossen sind AnhängerInnen (rechts)extremer und (rechts)populistischer Parteien und Verbände..


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